Leonard Melcher
Leonard Melcher wurde 1997 in Bad Soden am Taunus geboren und erhielt früh Geigen- und Klavierunterricht. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Landesjugendsinfonieorchester Hessen sowie als Konzertmeister und Stimmführer in mehreren Jugendorchestern und im Tutti der Jungen Deutschen Philharmonie.
Sein Violinstudium begann er 2016 in Stuttgart bei Prof. Kolja Lessing, setzte es in Frankfurt bei Prof. Sophia Jaffé und Prof. Susanne Stoodt fort und schloss es 2021 mit dem Bachelor ab. Es folgte ein Masterstudium in Lübeck bei Prof. Elisabeth Weber und Carlos Johnson (2022–2024), das er mit Bestnote abschloss. 2022/23 war Akademist beim Philharmonischen Orchester Lübeck und absolvierte ein Erasmus-Semester in Oslo bei Prof. Henning Kraggerud. Weitere Inspiration verschafften ihm Meisterkurse bei den Professoren Mark Gothoni, Ulf Hoelscher, Stefan Hempel, Rudens Turku, Maria Elisabeth Lott und Erika Geldsetzer. Als Solist des Pan Symphonie Orchesters spielte er 2021 Mozarts 5. Violinkonzert und als Kammermusiker musizierte er während seines Masterstudiums mit Künstler:innen wie Pauline Sachse, Troels Svane und Peter Bruns.
Seit 2023 ist die zeitgenössische Musik ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Nach Projekten mit dem Ensemble Modern beim Musikfest Berlin wurde er Mitglied der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2024/25 und trat u.a. beim Lucerne Festival, Gaudeamus Festival und den Wittener Tagen für neue Kammermusik auf. Er ist Gründungsmitglied des Chroma Kollektivs, das sich aus der IEMA 24/25 gebildet hat. Auch im Jahr 2025 musizierte er mit dem Ensemble Modern u.a. beim Musikfest Berlin zum 90. Geburtstag von Helmut Lachenmann. Seit September 2025 ist er zudem als Aushilfe im Frankfurter Opern- und Museumsorchester tätig.
